Letzte Aktualisierung: 11.1.2018

DorisPaas-Newsletter










Ausgabe 26 (Januar 2016)




Liebe Leserin, lieber Leser.

erst wenige Tage des neuen Jahres sind vergangen, und schon hat wahrscheinlich auch bei Ihnen wieder der »Alltag« Einzug gehalten. Trotzdem wünsche ich Ihnen auch jetzt noch von Herzen alles Gute und vor allem Gesundheit für die kommende Zeit. Das Wetter scheint ja nun doch langsam der Bezeichnung Winter standzuhalten, nachdem zumindest im Westen bis vor einigen Tagen eher frühlingshafte Temperaturen geherrscht haben. Die Camelien in meinem Garten haben schon erste Blüten – ich hoffe, die restlichen Knospen fallen nun nicht dem Frost anheim. Im Osten gibt es ja schon seit einigen Tagen Schnee und Eis – lassen wir uns überraschen, ob auch wir Westler demnächst einen Schneemann bauen können. Auf jeden Fall heißt es jetzt, sich richtig warm anzuziehen, um gesund zu bleiben. Gehen Sie trotzdem jeden Tag an die frische Luft und freuen Sie sich an Schnee, Sonnenschein oder auch an Regentropfen – für die Seele kann alles schön sein, man muss nur genau hinschauen!



Wie sinnvoll sind IgG4-Tests (ELISA)?

Immer wieder werden Menschen durch die vielen angeblich unverträglichen Lebensmittel verunsichert, die ein so genannter »IgG-Test« ergeben hat. Diese Test sollen angeblich Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten aufspüren. Aber sind sie wirklich aussagekräftig? Zumindest kosten sie viel Geld, das keine Krankenkasse übernimmt. Sie verwirren nicht nur den Patienten, sondern bewirken, dass er eine Diät eingehalten soll, die teils eine große Palette von Lebensmitteln ausschließt und so unnötig die Lebensqualität einschränkt – abgesehen von der Verunsicherung, wie auf diese Weise noch der Nährstoffbedarf gedeckt werden soll. In dem Beitrag wird der IgG-Test kritisch betrachtet und die Hintergründe und Zusammenhänge erklärt.




Dünndarmfehlbesiedelung als Ursache des Reizdarm-Syndroms

Wurde und wird leider bis zum heutigen Tage von den meisten Medizinern behauptet, dass das Reizdarm-Syndrom hauptsächlich psychische Ursachen habe und die Betroffenen entsprechend »behandelt«, schreiten die wissenschaftlichen Erkenntnisse auch auf diesem Gebiet weiter fort. Besonders interessant ist der Ansatz eines Arztes an der University of California, Los Angeles (UCLA) im Cedars-Sinai Medical Center mit dem »Gastrointestinal Motility Program«. Er ermittelte in dem von ihm geleiteten Projekt, dass rund 80% der Patienten mit Beschwerden, die »normalerweise« als Reizdarm-Syndrom diagnostiziert werden, an einer Dünndarmfehlbesiedelung leiden. Der Großteil seiner in dem Programm entsprechend behandelten Patienten war danach beschwerdefrei. Diese Erkenntnisse sind Grundlage für neue Behandlungsmethoden.



Wasserstoff-Atemtest zur Diagnose einer Dünndarmfehlbesiedelung

Eine Dünndarmfehlbesiedelung wird idealerweise mit Hilfe eines Wasserstoff-Atemtests (H2-Atemtest) diagnostiziert bzw. ausgeschlossen. Im Gegensatz zu anderen Wasserstoff-Atemtests, mit denen man verschiedene Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten diagnostizieren kann, muss bei einem Glukose-Test zur Ermittelung einer Dünndarmfehlbesiedelung aber die erste Messung nach der Nüchternprobe schon nach 10 und nicht erst nach 30 Minuten vorgenommen werden. Im weiteren Verlauf muss auch sehr viel engmaschiger gemessen werden, nämlich alle 10 Minuten. Leider werden diese Tests immer wieder falsch durchgeführt, so dass die Ergebnisse nicht belastbar sind. Wenn man im Zuge einer sorgfältigen Diagnostik auch Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten aufspüren oder ausschließen will, kann man sogar vermeiden, die Darmflora mehrfach zu belasten, wenn man die Tests mit etwas Überlegung anwendet.



Vitalpilze

Vitalpilze werden seit langer Zeit in der östlichen Medizin verwendet, aber auch die westliche Klostermedizin nutzte die Heilkräfte der Pilze. Nur sehr zaghaft hat sich bei uns bis heute die Erkenntnis durchgesetzt, was diese kleinen Wunderwerke der Natur leisten können. Dabei ist gerade bei Verdauungsproblemen der Einsatz von Vitalpilzen besonders hilfreich. Pilze sind eine eigene Form im Pflanzenreich und den meisten entweder als schmackhafte Zutat zu einer Mahlzeit oder aber als giftige Gefahr bekannt. Auch die halozinogene, berauschende Wirkung oder auch die Möglichkeit, mit Giftpilz-Gerichten unliebsame Mitmenschen beseitigen zu können, finden zumindest in der Kriminalliteratur Raum. Dass bestimmte Pilze aber auch Heilwirkungen haben, wissen die wenigsten.



Liebe Leserin, lieber Leser, die meisten Menschen, die in meine Praxis kommen, haben einen langen Leidensweg hinter sich. Wegen seit Jahren oder sogar seit Jahrzehnten bestehenden Problemen sind sie bei zahlreichen Ärzten gewesen und haben viele, teils sehr belastende Untersuchungen über sich ergehen lassen. Auch wenn meistens die (Teil)Diagnose(n) korrekt sind, werden die Patienten mit viel zu wenigen Informationen nach Hause geschickt. In einem Beratungsgespräch in meiner Praxis oder auch im Rahmen einer telefonischen Beratung biete ich Ihnen an, dass wir gemeinsam die Hintergründe Ihrer Beschwerden beleuchten, damit Sie sie nicht nur besser verstehen, sondern auch sehr viel mehr für die Besserung quälender Symptome tun können. Zusätzlich können auch oft alternative oder ergänzende Methoden bedacht werden – die Anwendung von Vitalpilzen ist dabei nur eine von vielen Möglichkeiten.
Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und sende Ihnen bis zum nächsten Newsletter, den Sie in zwei Monaten, also etwa Mitte März 2016 erhalten, ganz herzliche Grüße aus dem Rheinland
Ihre




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