Letzte Aktualisierung: 11.1.2018

DorisPaas-Newsletter










Ausgabe 30 (September 2016)

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Liebe Leserin, lieber Leser.
Ein wider Erwarten sehr schöner Sommer neigt sich dem Ende zu und ich hoffe, Sie konnten diese Zeit genießen, Kraft tanken und sich und Ihrer Gesundheit Gutes tun. Nun kommt bald der Herbst – und damit beginnt die Kürbiszeit. Kürbisse sind bei jeder Nahrungsmittel-Unverträglichkeit bekömmlich, und sie haben einen sehr geringen FODMAP-Gehalt. Damit eignen sie sich für zahlreiche leckere Gerichte, vor allem Eintöpfe und Suppen. Aber auch süß-sauer eingelegt stellen Sie eine absolute Köstlichkeit dar. Ihrem Einfallsreichtum sind mit diesem Gemüse keine Grenzen gesetzt. Besonders gut harmoniert der Kürbis mit Kartoffeln und Möhren, aber auch Maronen können Kürbisgerichte hervorragend ergänzen. Übrigens: Der Hokkaido-Kürbis lässt sich besonders leicht verarbeiten, weil Sie ihn nicht schälen müssen. Einfach die Kerne entfernen, mit dem Messer kleinschneiden und ab in den Topf. Probieren Sie verschiedene Rezepte und lassen Sie es sich – auch (oder gerade) wenn es draußen regnet oder stürmt – gut schmecken.




Irland – ein Reisebericht
Eine Woche bei schönstem Wetter durch Irland! Das muss doch geflunktert sein, denken jetzt bestimmt die eingefleischten Irland-Kenner. Aber es ist wahr: Mit dem Wetter hatten wir wirklich unheimliches Glück, wobei das »schönste« Wetter durchaus nicht immer nur strahlender Sonnenschein war, sondern teilweise auch mal ein kurzer, warmer, weicher Nieselregen oder wabernder Nebel, der die Bergspitzen geheimnisvoll verhüllte, um nach kurzer Zeit den Blick wieder freizugeben. So konnten wir auf unserer einwöchigen Tour durch den Süden der Irischen Republik nachvollziehen, wie die zahlreichen Legenden um die vielen guten und bösen Feen und Geister entstanden sind. Auch, wenn die Grüne Insel in Bezug auf die Landschaften, die Flora und Fauna ein absoluter Traum ist, scheint die Ernährung (auch bei bei Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten) nicht so ganz einfach, und die typisch-irische Landesküche war zumindest für mich gewöhnungsbedürftig. Das Frühstück beispielsweise ist – ähnlich wie in England und Schottland – sehr deftig-kräftige Kost und der Begriff »laktosefrei« scheint dort im Gegensatz zu Gluten eher unbekannt zu sein.




Zukunftsmusik? Intelligente Verpackungs-Etiketten
Jeder kennt das: Im Supermarktregal schauen wir, das frischeste Produkt auszuwählen. Wir erwarten – und das im Allgemeinen nicht zu Unrecht – dass wir dann ein möglichst lange haltbares Lebensmittel mit nach Hause nehmen, das wir ggf. noch einige Zeit im Kühlschrank lagern können. Noch viel mehr sind Menschen mit einer Histamin-Intoleranz grundsätzlich auf größtmögliche Frische angewiesen, denn je länger ein Lebensmittel gelagert hat und je höher die Temperatur in dieser Zeit, desto höher ist grundsätzlich der Histamin-Gehalt selbst bei eigentlich unproblematischen Lebensmitteln. Die sogenannten »intelligenten Etiketten« können helfen, den Frischegrad zuverlässig zu erkennen.




Schulungen zum Thema »Dünndarmfehlbesiedelung« für Ärzte und Ärztinnen, Heilpraktiker/innen und Ernährungs- und Gesundheitsberater/innen
Noch vor etwa 10 – 15 Jahren war die Laktose-Intoleranz auch unter den Schulmedizinern ein wenig bekanntes Thema, und die Betroffenen durchliefen oft eine Odyssee, bis der Grund für Ihre Beschwerden endlich erkannt wurde. Das hat sich im Laufe der Zeit glücklicherweise geändert. Das Wissen um weitere Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, aber auch die Zöliakie konnte sich danach schon schneller etablieren. Somit bekommen Betroffene heute in diesen Fällen sehr viel schneller eine qualifizierte Diagnose. Das Wissen über die bakterielle Fehlbesiedelung des Dünndarms ist jedoch noch nicht sehr verbreitet bzw. noch nicht ausreichend vertieft, und eine Weiterbildung aller Fachkräfte in diagnostischen, behandelnden und beratenden Berufen würde allen Beteiligten helfen: Patienten würden unnötige Untersuchungen erspart, Kassenärzte könnten sogar ihr Budget schonen und – vor allem – könnte eine verlässlichere Diagnose und damit auch eine wirksamere Behandlung den Patienten einen langen Leidensweg ersparen. Machen Sie Ihren Arzt, Heilpraktiker und/oder Ernährungs- und Gesundheitsberater doch auf die Möglichkeit einer speziellen Schulung aufmerksam – letztendlich wird das auch Ihnen zugute kommen.




Liebe Leserin, lieber Leser, wussten Sie, dass geschätzte 80% der von Reizdarmbeschwerden Betroffenen eigentlich an einer Dünndarmfehlbesiedelung leiden, und sind Sie beim letzten Absatz auf dieses Thema neugierig geworden? Auf meiner Website finden Sie eine Reihe von Beiträgen zu dieser Problematik. Wenn Sie sich in den dort beschriebenen Symptomen wiedererkennen, empfehle ich Ihnen das im April neu erschienene Buch »Dünndarmfehlbesiedelung – erkennen, verstehen, erfolgreich behandeln«. Es ist eine durchaus interessante Lektüre für gemütliche Herbstabende.

Bis zum nächsten Newsletter, den Sie in zwei Monaten, also etwa Mitte November 2016 erhalten, sende ich Ihnen ganz herzliche Grüße aus dem Rheinland
Ihre




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